Kolloquien Digitalisierung

Überblick über alle zukünftigen Kolloquien

Beschreibung

Die Digitalisierung des Zivilverfahrensrechts ist eine Thematik, die Wissenschaft und Praxis seit vielen Jahren begleitet und die durch die Corona-Pandemie erheblich an Schwung gewonnen hat. Die Vorteile digitaler Verfahren liegen auf der Hand. Nicht nur lassen sich Gerichtsverhandlungen mit Blick auf die Anforderungen des Gesundheitsschutzes sicherer durchführen als in Präsenz, auch sparen digitale Verfahren sehr viel Geld und Zeit – und sie können u.U. auch dazu beitragen, den Zugang zum Recht zu erleichtern.

Die Göttinger Kolloquien zur Digitalisierung des Zivilverfahrensrechts (Freitagskolloquien) wollen einen Beitrag zur laufenden Reformdiskussion leisten. Dabei werden wir nicht nur die nationale Perspektive einnehmen, sondern auch grenzüberschreitende Zivilverfahren betrachten.

Die Ergebnisse werden in einem open access erscheinenden Tagungsband festgehalten.

Veranstaltet werden die Kolloquien von Professor Dr. Philipp Reuß, Institut für Privat- und Prozeßrecht der Universität Göttingen in Zusammenarbeit mit Jessica Laß, Präsidentin am Landgericht.

Videocasts

Die Videocasts aller Veranstaltungen sind in einer Playlist auf YouTube verfügbar.

YouTube Playlist Workshop Digitalisierung

Aktuelles Semesterprogramm

Veranstaltungen
Anmeldung notwendig

15. Januar 2027   17:00 - 19:30 Uhr

Die vollvirtuelle Verhandlung zwischen Übertragungsraum und digitaler Öffentlichkeit

Online (Zoom)

Dozenten:

Prof. Dr. Christian Gomille, Universität des Saarlandes

Dr. Michael Selk, Partner bei Weiland Rechtsanwälte

Dr. Olaf Weber, Vorsitzender Richter am Landgericht Saarbrücken

Kurzbeschreibung:

Am 15. Januar 2027 findet das Kolloquium „Die vollvirtuelle Verhandlung zwischen Übertragungsraum und digitaler Öffentlichkeit“ im Rahmen der Göttinger Kolloquien zur Digitalisierung des Zivilverfahrensrechts statt. Wir freuen uns, mit Dr. Olaf Weber (Vorsitzender Richter am Landgericht Saarbrücken), Prof. Dr. Christian Gomille und Rechtsanwalt Dr. Michael Selk über erste praktische Erfahrungen mit der im Zuge der Reform der Videoverhandlung im Jahr 2024 eingeführten sog.Übertragungsraumlösung nach § 16 EGZPO sowie über die rechtlichen und praktischen Herausforderungen der digitalen Herstellung von Öffentlichkeit, insbesondere bei der Ausübung der Sitzungsgewalt und der Ausgestaltung des Übertragungsraums, zu diskutieren.

Semesterprogramm als PDF

Tagungsbände

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